Was haben Formel 1 und Fast Food gemeinsam? Beide verbindet ein Prinzip: Cross Innovations. So verdanken wir das schnelle Drive-in dem Vorbild „Boxenstopp“. Häufig existieren Lösungen für ein Problem bereits, allerdings in einem ganz anderen Kontext. Wenn Branchen vernetzt werden, können Analogien gezogen und neue Innovationen erschaffen werden.
Welches Potenzial die Kultur- und Kreativwirtschaft dafür bereithält, zeigt der 7. Hessische Kultur- und Kreativwirtschaftsbericht. Unter dem Titel „Connecting Worlds“ berichten zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Kreativschaffende, wie sie Kreative Innovationsprozesse moderieren und umsetzen. Ausgediente Rotorflügel von Windkraftanlagen etwa werden zu Bauelementen für Architektur.
In einer zitierten Studie des hessischen Wirtschaftsministeriums zur Zusammenarbeit des Mittelstands mit der Kreativwirtschaft gaben 76 % der Befragten an, dass die Beauftragung von Kreativen zu neuen Ideen und Innovationen führt.
Die Beispiele aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zeigen, dass Kreative unterschiedliche Kontexte miteinander verbinden und so neue Produkte, Geschäftsmodelle oder Lösungen schaffen. Für Unternehmen bedeutet das handfeste Wettbewerbsvorteile und eine starke Wertschöpfung.
Der hessische Bericht ist eine Einladung an bayerische Unternehmen und Kreative, sich auszutauschen, neue Kooperationen zu knüpfen und gemeinsam zu wachsen.