KreativZeitRaum Logo

Kreative prägen Räume - Kreativräume prägen Orte

Um Leerstand zu beleben und Kreativschaffenden neue Räume zu öffnen, erprobte der BLVKK 2023 das Programm KREATIV ZEIT RAUM: kreatives Arbeiten auf Zeit in leerstehenden Räumen.
Aktuell ist der BLVKK auf Sponsorensuche, um das erfolgreiche Residenzprogramm weiterzuführen.

Das Residenz-Programm ist
Teil der BLVKK-Initiative

KREATIVE_ORTE_BAYERN_logo_quer_rgb

Kloster Frauenzell

 Gewohnt wurde kostenfrei in einer gut ausgestatteten
1 -Zimmer-Wohnung im Kloster Frauenzell.
Insgesamt 16 Künster:innen waren 2023 im Kloster zu Gast.

Screenshot 2022-11-18 111650

REALLABOR Kloster Frauenzell

Gelebt und gearbeitet wurde im Kloster: in der Künstler:innen-Wohnung, in der ehemaligen Bibliothek oder dem leeren Refektorium, im weitläufigen Klostergarten sowie in einer kompakten Arbeitskoje.

Jede/r Teilnehmende hatte während oder nach seiner Zeit im Kloster Frauenzell einen Mehrwert für den Ort oder die Gemeinde hinterlassen – vom Workshop über Kunstwerk, eine Geschichte oder eine Veranstaltung bis zu einem benutzbaren Objekt. Die Offenheit für den Dialog mit dem Ort, den Bürger:innen und den Kloster-Bewohner:innen waren Voraussetzung für den Aufenthalt im Kloster.

REALLABOR Kloster Frauenzell

Was kann die Kultur- und Kreativwirtschaft für die anstehende Transformation von Leerstand in Innenstädten oder Ortsprägenden Bauten leisten?

Dieser Frage ging der BLVKK aktuell in seinem Reallabor im Kloster Frauenzell nach.

Das im Landkreis Regensburg befindliche ehemalige Benediktinerkloster wurde 2022 und 2023 zum temporären Labor, indem Nutzungsszenarien möglichst niederschwellig, unkompliziert und ohne Erfolgsdruck getestet werden konnten.

Das Kloster wurde zum Experimentierraum für Soziokultur, Kunst, neue Arbeitsformen, junge Start Ups oder niederschwelligen regionalen Kultur-Tourismus wie Workation, Retreat oder Wohnen auf Zeit.

Unter dem Motto KULTUR- UND BILDUNGSORT KLOSTER FRAUENZELL wurden ko-kreativ und ko-produktiv lokale und regionale Akteurs-Netzwerke an der Schnittstelle von Gesellschaft, Kultur und Bildung aufgebaut, und gemeinschaftlich nachhaltige soziokulturelle Konzepte für das Kloster und für den Ort entwickelt.

Die Impulse und der partizipative Prozess haben in Frauenzell ein lokales Netzwerk angestoßen. Dieses wird auch 2024 von der Gemeinde, lokalen Akteuren sowie Projektleitung, der gemeinnützigen Agentur bauwärts, fortgeführt.