„Stimmen aus der Sperrzone“

In dem Artikel „Stimmen aus der Sperrzone“ von der Süddeutschen Zeitung wurden Meinungen und Aussagen von vielen bayerischen Kultur- und Kreativschaffenden zum neuen Lockdown gesammelt. Auch Carola Kupfer (Präsidentin BLVKK) äußert sich zu den neuen Verordnungen. 

Carola Kupfer: „Dieser ,Lockdown light‘ ist für niemanden schön. Was diesmal anders werden soll, ist die bundesweite Unterstützung betroffener Unternehmen und – ein wichtiges Detail – der vielen Solo-Selbstständigen. Wenn der ,fiktive Unternehmerlohn‘ und die versprochenen Hilfen von bis zu 75 Prozent Umsatz des Vorjahresmonats kommen, ist das zumindest im Moment ein wichtiges Signal. Wir haben das bereits im April beim Ministerium in München nach dem Vorbild Baden-Württemberg eingefordert – Fehlanzeige. Bedauerlich, denn wären diese Unterstützungsmaßnahmen früher gekommen, wäre die Kultur- und Kreativwirtschaft heute besser aufgestellt. Die vielen bereits zerstörten oder stark angeschlagenen Existenzen in unserer Branche rettet das wohl nicht mehr.“